Montag, 14. Oktober 2013

Bis die "Schulmädchen" kamen - der erotische Film der 60er Jahre

Aus heutiger Sicht haben Filme wie "Schulmädchen-Report - was Eltern nicht für möglich halten" oder "Graf Porno bläst zum Zapfenstreich" von 1970 den Charakter früher, harmloser Sexstreifen, die noch den verklemmten Geist der Nachkriegsjahre atmeten, als die 68er schon mit der "sexuellen Revolution" begonnen hatten. So rückständig diese Erotikfilme auf dem Weg zum Pornofilm heute wirken, standen sie doch am Ende einer Entwicklung, denn die Darstellung von Nuditäten war darin offensiv und nahm den größten Teil einer Handlung ein, die sich nur noch wenig Mühe gab, einen Anlass dafür vorzutäuschen. Zehn Jahre zuvor wäre die Produktion solcher Filme noch unmöglich gewesen, ganz abgesehen von deren Erfolg an den Kinokassen, der ohne eine Akzeptanz bis weit in bürgerliche Schichten nicht vorstellbar gewesen wäre.

Betrachtet man die 60er Jahre genauer, zeigt sich das zu erwartende Ergebnis: zwischen 1967 und 1969 - parallel zu den gesellschaftlichen Veränderungen - stiegen die Produktionszahlen erotischer Filme eklatant an. Doch auch Hippie-Bewegung, "Freie Liebe" oder "Sexuelle Revolution" kamen nicht aus dem Nichts, sondern drückten nur ein Lebensgefühl aus, dass sich parallel zur wirtschaftlichen Prosperität in den 50er Jahren in West-Europa und den USA entwickelte. Skandale wie "Die Sünderin" (1951) mit Hildegard Knef oder "Sie tanzte nur einen Sommer" (Schweden, 1951) mit Ulla Jacobsson waren erste Verstöße gegen eherne moralische Regeln, aber keine vordergründig erotischen Filme. Deutlicher wandten sich Regisseure wie der Italiener Alberto Lattuada gegen die bürgerliche Moral mit Filmen wie "La spiaggia" (Der Skandal, 1954), in dem eine Prostituierte mit ihrem Kind Urlaub an einem Badeort macht und dort auf einen ihrer wohl situierten Freier trifft. Erotische Filme dieser Phase verbanden ihren anti-bürgerlichen Gestus meist mit einer linksgerichteten politischen Haltung, weshalb sie weniger wegen ihrer meist nur angedeuteten Nacktdarstellungen, als wegen ihres gesellschaftskritischen Subtexts kritisiert wurden.

Die Veränderungen zu einer unpolitischeren Darstellung vorwiegend weiblicher Nacktheit, begann mit der zunehmenden Freizügigkeit in Exploitation-Filmen - Thriller, Krimi oder Horror - wo die Sexualität als Teil einer verruchten Halbwelt integriert wurde. Der anti-bürgerliche Gestus blieb zwar bestehen, verstand sich aber nicht mehr als Kritik an der vorherrschenden Moral, sondern diente als voyeuristisches Spektakel - ein wichtiger Wegbereiter für die Sexfilme der frühen 70er Jahre, die erfolgreich in einer nach wie vor konservativ geprägten Gesellschaft liefen. In dieser Hinsicht sind die erotischen Filme der 60er Jahre besonders interessant, da sie die widerstreitenden Positionen - Gesellschaftskritik, Emanzipation, Sexaufklärung und Voyeurismus - in unterschiedlichen Facetten widerspiegelten, die mit dem Trend zur ständigen Nacktheit, Anfang der 70er Jahre, größtenteils verloren gingen. 

Entsprechend schwierig gestaltet sich eine Auflistung des deutschen erotischen Films, da die Grenzen fließend blieben. Schon die frühen Edgar-Wallace-Filme setzten mit der Darstellung von Nacht-Bars, in denen die Sängerinnen zweideutige Texte von sich gaben, auf die Sex-Karte, ein Film wie Rolf Olsens "Das Rasthaus der grausamen Puppen" (1967) machte kein Geheimnis daraus, warum er fünf attraktive Darstellerinnen in den Mittelpunkt seiner Handlung stellte, aber als spezifisch erotische Filme können sie nicht gelten. Viel mehr war die Entwicklung des Erotik-Films auch Ausdruck internationaler Zusammenarbeit. Regisseure wie der Franzose José Bénazéraf ("St.Pauli zwischen Nacht und Morgen", 1967) oder der US-Amerikaner Radley Metzger ("Carmen, Baby", 1967) drehten mit deutschen Produktionsgeldern und Darstellern - ihre Werke wurden stilprägend für das Erotik-Genre - und 1969 kam die Verfilmung des Romans "Venus im Pelz" von Leopold von Sacher-Masoch "Le malizie di venere" unter der Regie von Massimo Dallamano heraus, die direkt für den deutschen Markt produziert wurde. Umgekehrt arbeitete auch Regisseur Rolf Thiele, dessen Filme sich seit den 50er Jahren  in unterschiedlicher Form mit der bürgerlichen Moral und der sich verändernden Sexualität nach dem Krieg auseinandersetzten, mit französischen ("Das schwarz-weiß-rote Himmelbett", 1964) oder italienischen ("Komm nur mein liebstes Vögelein", 1968) Produzenten zusammen.

Meine Liste ist weniger die Folge eines Vollständigkeitdiktats, als einer persönlich geprägten Ausrichtung, die sich nicht allein auf den deutschen Film beschränkt.


Der Erotische Film der 60er Jahre:

1961 - 1967  Vor der "sexuellen Revolution":


Die erste Hälfte des Jahrzehnt wurde noch von einer vorsichtigen Annäherung an die Thematik geprägt. Die Filme von Rolf Thiele, Wolfgang Glück und mit Abstrichen Alfred Weidenmann verfolgten zwar eine ernsthafte Auseinandersetzung, brachen auch gesellschaftliche Tabus, aber von spezifisch erotischen Filmen konnte noch nicht gesprochen werden. Erst Ernst Hofbauer, der spätere "Schulmädchen-Report" - Erfinder, betrat mit "Die Liebesquelle" (1965) und "Schwarzer Markt der Liebe" (1966) Neuland im deutschsprachigen Erotik-Genre, gefolgt von Frits Fronz, der 1967 "Via Erotica 6" herausbrachte. Unmittelbarer wurde das Genre von den französischen Regisseuren Max Pecás und José Bénazéraf, sowie dem US-Amerikaner Radley Metzger beeinflusst. Max Pecás hatte schon 1961 "Zarte Haut in schwarzer Seide" mit deutschen Produktionsgeldern gedreht und arbeitete 1963 in "La baie du désir" (Treibgut der Liebe) mit Metzger zusammen, der Pécas' Filme auch in den USA vertrieb. Metzger drehte 1967 ebenso einen deutschen Erotik-Film ("Carmen Baby"), wie José Bénazéraf mit "St.Pauli zwischen Nacht und Morgen", der seit den frühen 60er Jahren für seine sehr stylischen, im Geist der 60er Jahre entstandenen Erotik-Filme bekannt wurde. Allen drei Regisseuren ist gemein, dass sie ihren Weg bis zur Pornographie Mitte der 70er Jahre konsequent weiter gingen.

"Zarte Haut in schwarzer Seide" (Deutschland / Frankreich 1961) - Max Pécas
"...denn das Weib ist schwach" (Deutschland 1961) - Wolfgang Glück

"Lulu" (Österreich 1962) - Rolf Thiele
"L'amore difficile" (Erotica, Deutschland / Italien 1962) - Alberto Bonucci, Nino Manfredi, Sergio Sollima, Luciano Lucignani

"La baie du désir" (Treibgut der Liebe, Frankreich 1963) - Max Pécas, Radley Metzger
"L'éternitè pour nous" (Heißer Strand, Frankreich 1963) - José Bénazéraf
"Venusberg" (Deutschland 1963) - Rolf Thiele
"Das große Liebesspiel" (Deutschland 1963) - Alfred Weidenmann
"Verführung am Meer" (Deutschland / Jugoslawien 1963) - Jovan Zivanovic
"Concerto de la peur" ( Frankreich 1963) - José Bénazéraf
"Das schwarz-weiß-rote Himmelbett" (Frankreich / Deutschland 1963) - Rolf Thiele
"Paris erotika" (Sex mal Sex, Frankreich 1963) - José Bénazéraf
"Endstation 13 Sahara" (Deutschland / England 1963) - Seth Holt

"Cover  Girls" (Covergirls - die ganz teuren Mädchen, Frankreich / Italien 1964) - José Bénazéraf
"La peur et l'amour" (Geißeln der Erotik, Frankreich 1964) - Max Pécas
"Was Männer nicht wissen müssen" (Deutschland 1964) - Reginald Puhl (Dokumentation)
"Das Mädchen mit dem sexten Sinn" (Deutschland / Österreich 1964) - Hubert Frank
"Das Mädchen mit dem Mini" (Österreich 1964) -Paul Milan
"Die Lady" (Deutschland / Frankreich 1964) - Hans Albin, Peter Berneis
"The dirty girls" (USA 1964) - Radley Metzger

"L'enfer dans la peau" (Frankreich 1965) - José Bénazéraf
"Das Liebeskarussell" (Österreich 1965) - Rolf Thiele, Alfred Weidenmann, Axel von Ambesser
"Geißel des Fleisches" (Österreich 1965) - Eddy Saller
"St. Pauli Herbertstraße" (Deutschland 1965) - Akos Ráthonyi
"Mädchen hinter Gittern" (Deutschland 1965) - Rudolf Zehetgruber
"Die Liebesquelle" (Österreich 1965) - Ernst Hofbauer



















"L'enfer sur la plage" (Frankreich 1966) - José Bénazéraf
"Schwarzer Markt der Liebe" (Deutschland 1966) - Ernst Hofbauer
"Mädchenjagd in St. Pauli" (Deutschland 1966) - Günter Schlesinger
"Joe Caligula" (Frankreich 1966) - José Bénazéraf
"Das gewisse Etwas der Frauen" (Deutschland / Italien 1966) - Luciano Salce
"The alley cats" (Mädchen zwischen Sex und Sünde, USA 1966) - Radley Metzger
"Une femme aux abois" (Töchter der Sünde, Frankreich 1966) - Max Pécas
"In Frankfurt sind die Nächte heiß" (Österreich 1966) - Rolf Olsen
"Happy End am Wolfgang-See" (Österreich 1966) - Franz Antel
"Des Teufels nackte Tochter" (1966) - Heinz Gerhard Schier

"Seitenstrassen der Prostitution" (Deutschland 1967) - Gerhard Ammann
"Wenn es nacht wird auf der Reeperbahn" (Deutschland 1967) - Rolf Olsen
"La nuits la plus chaude" (Liebe 2:1, Frankreich 1967) - Max Pécas
"Helga - vom Werden des menschlichen Lebens" (Deutschland 1967) - Erich F. Bender (Dokumentation)
"Tanja - die Nackte von der Teufelsinsel" (Deutschland 1967) - Julius Hofherr
"Pension Clausewitz" (Deutschland 1967) - Ralf Habib
"Heißes Pflaster Köln" (Deutschland 1967) - Ernst Hofbauer
"Unruhige Töchter" (Deutschland / Schweiz 1967) - Hansjörg Amon
"Via Erotica 6" (Österreich 1967) - Frits Fronz
"Heißer Sand auf Sylt" (Deutschland / USA 1967) - Jerzy Macc
"Un épais manteau de sang" (Frankreich / USA 1967)  - José Bénazéraf
"St. Pauli - zwischen Nacht und Morgen" (Deutschland / Frankreich 1967) - José Bénazéraf
"Carmen Baby" (Deutschland / Jugoslawien / USA 1967) - Radley Metzger
"Männer in den besten Jahren erzählen Sexgeschichten" (Österreich 1967) - Fritz Fronz
"Oswalt Kolle - das Wunder der Liebe" (Deutschland 1967) - Franz Josef Gottlieb (Dokumentation)
"Tränen trocknet der Wind" (1967) - Heinz Gerhard Schier
"Suzanne - die Wirtin von der Lahn" (Österreich / Frankreich 1967) - Franz Antel
"Im Schloß der blutigen Begierde" (1967) - Adrian Hoven
"Der Preis einer Nacht" (1967) - Heinz Gerhard Schier
"Treibgut der Großstadt" (1967) - Harold Gabriel


1968 - 1969  Der Weg zum deutschen Sexfilm:

Das Jahr 1968 sollte die Szene entscheidend verändern. Schon 1967 war die Anzahl deutscher Produktionen erheblich angestiegen und für einige Macher, die später die 70er Jahre mit ihren Sex-Filmen prägen sollten, wurde es zum Jahr ihres Beginns oder endgültigen Durchbruchs - Ernst Hofbauer ("Schulmädchen-Report"), Erwin C. Dietrich ("Sechs Schwedinnen...") und Franz Antel ("Frau Wirtin..."). Auch die Anfänge des Münchners Alois Brummer gehen auf den 68er Jahrgang zurück. Zwar war er an Günter Hendels "...so viel nackte Zärtlichkeit" noch nicht beteiligt, arbeitete aber schon bei dessen nächstem Film "Graf Porno und seine Mädchen" als Drehbuchautor und Produzent mit ihm zusammen, der Anfang 1969 in die Kinos kam. Rolf Thiele blieb seiner Linie treu, wurde in seinen Filmen aber zunehmend offenherziger. Gleichzeitig nahm der Anteil internationaler Produktionen ab und das Genre begann sich in die Richtung des spezifisch deutschen Sexfilms zu entwickeln, wie er heute als charakteristisch gilt. 1968 waren die Filme noch wesentlich differenzierter und übten auffällige Zurückhaltung bei der Vermarktung. Konnten die späteren Filmtitel nicht eindeutig und deftig genug sein, klangen sie 1968 noch neutral bis verklausuliert. Die Akzeptanz in bürgerlichen Gesellschaftsschichten bestand noch nicht, weshalb diese Phase bis heute mit den Oswalt Kolle-Filmen identifiziert wird - das Deckmäntelchen einer Dokumentation war noch notwendig.

"Engelchen - oder die Jungfrau von Bamberg" (1968) - Marran Gosov
"Soviel nackte Zärtlichkeit" (1968) - Günter Hendel
"...und noch nicht sechzehn" (1968) - Peter Baumgartner
"Andrea - wie ein Blatt auf nackter Haut" (1968) - Hans Schott-Schöbinger
"Blonde Engel sind nicht billig" (1968- Heinz Gerhard Schier
"Engel der Sünde" (1968) - August Rieger
"Erotik auf der Schulbank" (1968) - Eckhardt Schmidt, Roger Fritz, Hannes Dahlberg
"Eva" (1968) - Herbert Ballmann
"Frau Wirtin hat auch einen Grafen" (Österreich / Deutschland 1968) - Franz Antel
"Helga und Michael" (1968) - Erich F. Bender (Dokumentation)
"Der Arzt von St. Pauli" (Deutschland 1968) - Rolf Olsen
"Hinterhöfe der Liebe" (1968) - Erwin C. Dietrich
"Vulkan der höllischen Triebe" (1968) - Peter Hauser
"Komm nur, mein liebstes Vögelein" (1968) - Rolf Thiele
"Der nächste Herr, dieselbe Dame" (1968) - Akos Ráthonyi
"Die Nichten der Frau Oberst" (1968) - Erwin C. Dietrich
"La maine noir" (Die Sexsklavinnen von Schloss Porno) - Max Bécas
"Oswalt Kolle: das Wunder der Liebe II - Sexuelle Partnerschaft" (1968) - Alexis Neve (Dokumentation)
"Van de Velde - Vollkommene Ehe" (1968) - Franz Josef Gottlieb (Dokumentation)
"Zieh dich aus, Puppe" (1968) - Akos Ráthonyi
"Peter und Sabine" (Deutschland / Österreich 1968) - August Rieger
"Schrei nach Lust (Liebe als Köder)" (1968) - Günter Schlesinger
"Straßenbekanntschaften auf St.Pauli" (1968) - Werner Klingler
"Therese und Isabell" (Niederlande / USA 1968) - Radley Metzger
"Bengelchen liebt kreuz und quer" (1968) - Marran Gosov
"Du - Zwischenzeichen der Sexualität" (1968) - Gerhard Zenkel (Dokumentation)
"Kelek" (1968) - Werner Nekes
"Intim-Report" (1968) - Joachim Mock, Rubin Sharon, Jörg van Encke
"Sünde mit Rabatt" (1968) - Rudolf Lubowski
"Schamlos" (Österreich, Frankreich, Deutschland 1968) - Eddy Saller
"Technik der körperlichen Liebe" (1968) - Dietrich Krausser (Dokumentation)
"Der Turm der verbotenen Liebe" (Deutschland / Frankreich / Italien 1968) - Franz Antel

1969 verdoppelte sich der Output an Erotik- und Sexfilmen. Oswald Kolle und andere dokumentarisch angehauchte Sexual-Aufklärungsfilme hatten nach wie vor Konjunktur und weitere in den 70er Jahren erfolgreiche Regisseure wie Franz Marischka ("Lederhosen-Filme") und Eberhard Schröder ("Hausfrauen-Report") betraten die Bühne. Doch für Regisseure wie Günter Schlesinger oder Hans Schott-Schöbinger, die ungewöhnliche Genre-Beiträge abgeliefert hatten, bedeutete das Jahr 1969 schon das Ende ihrer Regie-Tätigkeit. Zwar waren die Filmtiel noch nicht vollends ins zweideutig/eindeutige abgedriftet, aber das Jahr gab die zukünftige Richtung schon vor, die sich an der Kinokasse als Erfolgsformel erweisen sollte - die deftige Sex-Komödie und die "Schulmädchen" konnten kommen.

"Helgalein" (1969) - Herbert Ballmann
"Alle Kätzchen naschen gern" (1969) - Josef Zacher
"De Sade" (Das ausschweifende Leben des Marquis De Sade, USA / Deutschland 1969) - Roger Corman, Cy Endfield, Gordon Hessler
"Ein dreifach hoch dem Sanitätsgefreiten Neumann" (1969) - Franz Marischka
"Engelchen macht weiter - hoppe, hoppe Reiter" (1969) - Michael Verhoeven
"Frau Wirtin hat auch eine Tochter" (Deutschland / Italien 1969) - Franz Antel
"Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" (Deutschland 1969) - Rolf Olsen
"Freiheit für die Liebe" (1969) - Phyllis und Eberhard Kronhausen
"Graf Porno und seine Mädchen" (1969- Günter Hendel, Alois Brummer
"Graf Porno und die liebesdurstigen Töchter" (1969- Günter Hendel, Alois Brummer
"Der große Arztreport, 1.Teil: Infrasexum, das Geheimnis der Potenz" (Deutschland / USA 1969) - Carlos Tobalina (Dokumentation)
"Helga und die Männer - die sexuelle Revolution" (1969) - Roland Cämmerer (Dokumentation)
"Ich spüre deine Haut" (1969) - Günter Schlesinger
"Die jungen Tiger von Hongkong" (1969) - Ernst Hofbauer
"Das Go-Go-Girl vom Blow-Up" (1969) - Rolf Olsen
"Komm, liebe Maid und mache" (1969) - Josef Zacher
"Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh" (1969) - Helmut Förnbacher
"Libido - das große Lexikon der Lust" (Deutschland / Italien 1969) - Werner Hauff, Sergio Bergonzelli (Dokumentation)
"Liebe durch die Hintertür" (Österreich / Deutschland 1969) - Franz Antel
"Dornwittchen und Schneeröschen" (1969) - Erwin Klein
"Das Schiff der nackten, wilden Mädchen" (Deutschland / USA 1969) - Knut Bauer, John Donne














"Von Haut zu Haut" (1969) - Hans Schott-Schöbinger
"Madame und ihre Nichte" (1969) - Eberhard Schröder
"Die Mädchen der Madame" (1969) - Günter Schlesinger
"Roulette d'amour" (Deutschland / Österreich 1969) - Frits Fronz
"Champagner für Zimmer 17" (Deutschland / Italien / Schweiz 1969) - Erwin C. Dietrich
"Donnerwetter! Donnerwetter! Bonifatius Kiesewetter" (1969) - Helmut Weiss
"Der Mann mit dem goldenen Pinsel" (1969) - Franz Marischka
"Die nackte Bovary" (1969) - Hans Schott-Schöbinger
"Eros-Center Hamburg" (1969) - Günter Hendel, Alois Brummer
"Nackter Norden" (1969) - Erwin C. Dietrich
"Oswalt Kolle: Deine Frau, das unbekannte Wesen" (1969) - Alexis Neve (Dokumentation)
"Die Neffen des Herrn General" (1969) - Erwin C. Dietrich
"Ehepaar sucht Gleichgesinntes" (1969) - Franz Josef Gottlieb
"Josefine - das liebestolle Kätzchen" (Deutschland / Italien 1969) - Géza von Cziffra
"Oswalt Kolle: Zum Beispiel Ehebruch" (1969) - Oswald Kolle, Alexis Neve (Dokumentation)
"Porno Baby" (1969) - Erwin C. Dietrich
"Pudelnackt in Oberbayern" (1969) - Hans Albin
"Grimms Märchen von lüsternen Pärchen" (1969) - Rolf Thiele
"Rat' mal, wer heut bei uns schläft...?" (1969) - Alexis Neve
"Robin Hood und seine lüsternen Mädchen" (Deutschland / USA 1969) - Erwin C. Dietrich
"Rote Lippen, Sadisterotica" (1969) - Jesus Franco
"Schwarzer Nerz auf zarter Haut" (1969) - Erwin C. Dietrich
"Van de Velde: das Leben zu zweit - Sexualität in der Ehe" (1969) - Franz Josef Gottlieb (Dokumentation)
"Malizie di venere" (Venus im Pelz, Deutschland / Italien / Schweiz 1969) - Massimo Dallamano
"Weiße Haut auf schwarzem Markt" (1969) - Erwin C. Dietrich
"Wenn Täubchen Federn lassen" (1969) - Lothar Brandler
"Warum habe ich bloß 2x geheiratet?" (Deutschland / Italien 1969) - Franz Antel
"Willst du ewig Jungfrau bleiben?" (1969) - Hubert Frank

Kommentare:

  1. Schöner Überblick über das Thema. Ein bisschen irritierend fand ich nur das fehlen von Jess Franco (u.a. NECRONOMICON, 1966, und DE SADE 70, 1969) den ich für den frühen erotischen Film als ähnlich bedeutend wie Metzger, Pecas und Benazeraf ansehe. Auch vermisse ich einige besonders wichtige Filme in der Filmübersicht, u.a. Adrian Hovens IM SCHLOSS DER BLUTIGEN BEGIERDE, Eckhart Schmidts MÄNNER SIND ZUM LIEBEN DA (aka ATLANTIS - EIN SOMMERMÄRCHEN) und auch Hubert Frank hat ja noch ein paar Filme mehr Filme in den 60ern gemacht, wobei ich die nicht gesehen hab.

    Ganz toller Blog aber überhaupt!

    Stephan

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  2. Eine solche Liste kann selbstverständlich nie wirklich vollständig sein, deshalb bin ich für jeden Hinweis dankbar. Der Adrian-Hoven-Film war mir zwar aufgefallen, da ich ihn aber nicht kenne, hatte ich ihn nicht berücksichtigt. Das habe ich geändert, wie auch die Hinzufügung eines frühen Hubert-Frank-Films. Der Eckhart-Schmidt-Film ist von 1970, aber keineswegs vergessen, und Jesús Franco widme ich mich gesondert. Für den deutschen Markt hat er erst Anfang der 70er Jahre produziert, weshalb ich ihn nicht in dieser Liste integrierte.

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